«Mein Kind interessiert sich überhaupt nicht für Bücher und will nicht lesen lernen!» – das sind die häufigsten Anliegen, mit denen Eltern zu unserer Schule kommen. Was sind die häufigsten Gründe, die Kinder daran hindern, Interesse am Lesen zu zeigen, und was können Eltern in solchen Fällen tun? Lasst uns das in diesem Artikel herausfinden.
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4 Gründe, warum ein Kind das Lesen nicht mögen könnte
Temperamentstyp
Die Ergebnisse beim Lesenlernen können davon abhängen, wie schnell ein Kind Informationen verarbeitet. Ruhige Kinder (Phlegmatiker) lernen leichter als cholerische. Allerdings brauchen sie etwas mehr Zeit, um das Material zu verarbeiten. Hyperaktive Kinder erfassen Informationen schneller, aber sie verblassen auch schneller.
Psychologische und physische Entwicklungsmerkmale
Die Fähigkeit eines Kindes zu lernen hängt nicht nur von der Intelligenz ab. Es ist sehr wichtig, wie die Gehirnhälften des Kindes zum Zeitpunkt des Lernens interagieren, wie sie sich im Raum orientieren, welche Hand dominant ist und wie sie sehen und hören.
Bestimmte Besonderheiten der Gehirnfunktion bei einem Kind, wie Dyslexie, Seh- oder Hörschwächen, können das normale Lernen beeinträchtigen.
Zwang ohne Interesse
Wenn man ein Kind zwingt, lesen zu lernen, wird es sich wehren und es mit großer Abneigung tun.
In solchen Momenten entsteht eine unbewusste Assoziation: Lesen ist Folter, Lesen stört das Spielen, das Anschauen von Cartoons und das Tun dessen, was ihnen Spaß macht. Wenn man ein Kind ständig zum Lesen zwingt, wird der Lernfortschritt sehr langsam sein, und in Zukunft wird es möglicherweise überhaupt keine Bücher lesen, weil es mit etwas Unangenehmem verbunden wird.
Falscher Lernansatz
Manchmal will ein Kind nicht lesen lernen, weil es ihm langweilig erscheint, mit einem Fibel oder Karteikarten zu lernen. Die Aufgabe der Eltern ist es, den Grund herauszufinden, warum das Kind nicht lesen lernen möchte, und darauf basierend den weiteren Lernansatz korrekt zu gestalten.
Tipps, wie man einem Kind helfen kann, Interesse am Lesen zu entwickeln
Es ist nie zu spät, einem Kind die Liebe zum Lesen zu vermitteln. Nachfolgend finden Sie Empfehlungen, die Ihnen dabei helfen.
1. Lassen Sie das Kind Bücher auswählen, die es gerne lesen möchte, wenn es lernt
Dieser Ansatz gibt Kindern das Gefühl, erwachsen und unabhängig zu sein, und fördert auch die Verantwortung – ich habe es selbst gekauft, also werde ich es selbst lesen. Das Wichtigste bei diesem Ansatz ist, dass das Kind wirklich an diesen Büchern interessiert ist und sie so schnell wie möglich lesen möchte. Und Sie schaffen Intrige, indem Sie sagen: «Ich werde es dir nicht vorlesen. Wenn du lernst, wirst du es selbst lesen.»
2. Verbringen Sie mindestens 30 Minuten am Tag gemeinsam mit Lesen
Lesen Sie vor dem Schlafengehen, beim Spielen und zeigen Sie öfter Bilder in Büchern und Zeitschriften, indem Sie erklären, was dort geschrieben steht. Dies fördert nicht nur die Lesegewohnheit, sondern schafft auch angenehme Momente gemeinsamer Freizeit, an die Sie sich gerne erinnern werden, wenn das Kind erwachsen ist.
3. Besprechen Sie, was Sie gelesen haben
Dieser Ansatz hilft, die Vorstellungskraft des Kindes zu entwickeln, und erleichtert ihm den Übergang zum bewussten Lesen (Lesen = Verstehen) während des Leseunterrichts. Das Verständnis des Gelesenen ist der erste Schritt zur Liebe zu Büchern.
4. Besorgen Sie einen E-Reader
Damit können Sie immer interessante Bücher dabei haben, die das Kind in jedem Moment beschäftigen können, zum Beispiel im Verkehr oder in einer Schlange.
5. Geben Sie ein Beispiel, wann immer möglich
Es ist einfach. Kinder ahmen ihre Eltern immer nach. Je öfter ein Kind Sie mit einem Buch sieht, desto schneller wird es Ihrem Beispiel folgen wollen.⠀
Wie man einem Kind richtig das Lesen beibringt
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Punkte, die Eltern beachten sollten, bevor sie ihrem Kind Buchstaben beibringen.
Bereiten Sie das Kind im Voraus auf das Lesen vor
Damit das Lesen leicht fällt, sollte das Kind das auditive und visuelle Wahrnehmungsvermögen, das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Sprache und das Denken entwickelt haben. Zwingt nicht, sondern bindet ein.
Das Unterrichten von Vorschul- und Grundschulkindern sollte spielerisch erfolgen. Ein Kind ist immer interessiert und engagiert im Spiel, daher sind die Lernergebnisse sehr schnell sichtbar.
Finden Sie die Lernmethode, die speziell zu Ihrem Kind passt
Ein Kind reagiert möglicherweise gut auf Zaitsevs Tabellen und Würfel, ein anderes auf eine Fibel, und ein drittes zeigt nur Ergebnisse mit Einzelunterricht bei einem Lehrer. Und das ist normal. Geben Sie nicht auf und probieren Sie weiter – Sie werden definitiv das richtige Format für Ihr Kind finden.
Unterrichten Sie das Kind in einem Tempo, das seinem Alter, Temperament und aktuellen Stand der intellektuellen Entwicklung entspricht
Manche Kinder können mit fünf Jahren flüssig lesen und den Sinn verstehen, während anderen noch in der dritten Klasse die Mütter Literaturgeschichten vorlesen. Das ist auch normal. Hetzen Sie Ihr Kind nicht und schimpfen Sie nie wegen Fehlern. Lassen Sie es in einem angenehmen Tempo lernen und erhalten Sie Ihre Zustimmung für jeden kleinen Erfolg.⠀
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